Zino Wey

Mein Enkel 2072

Gilliéron/Koch/Wey

Eine Kooproduktion mit den Treibstoff Theatertagen Basel 2013
Premiere am 28. August 2013 im Rossstall der Kaserne Basel 


Mit: Oliver Goetschel, Anne Haug, Benjamin Mathis und ein Kinderchor
Regie: Zino Wey 
Text: Ariane Koch 
Raum: Moïra Gilliéron 
Bühnenmitarbeit: Livia Krummenacher 
Chorleitung: Bulbuli Hossain


Rauschen aus dem Lautsprecher als käme es aus dem Weltall, aus der Rakete.

Moïra Gilliéron, Ariane Koch und Zino Wey begeben sich in eine Fiktion und wagen aus der Perspektive ihrer drei künftigen Enkel einen Blick in die eigene Zukunft, um Gegenwart, Vergangenheit und zukünftige Vergangenheit miteinander zu verknüpfen. «Das Mögliche stellt das Wirkliche in den Schatten», schreibt der Philosoph Paul Ricoeur. In «Mein Enkel 2072» zeichnen die drei Enkel anhand fiktionaler und realer Forschungsgegenstände – Erinnerungen, Anekdoten, Sentimentalitäten und Idealvorstellungen – nicht nur die Biografien ihrer Grosseltern nach, sondern auch ihre eigenen. Die Suche nach dem Selbst ist eine Rakete, in der wir alle sitzen und in der der Extremsportler Felix Baumgartner als Pseudo-Held unser Weggefährte ist. Science-Fiction-Szenen und absurde Weltall-Poetik begleiten uns: eine anachronistische Ahnenforschung entsteht.


Ausgezeichnet mit dem 2. Platz des Treibstoff-Publikumspreises
Nominiert im Premio Halbfinale 2013
Eingeladen in den Theaterdiscounter Berlin


Fotos: Susanna Drescher


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